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Chronik |
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Der Seelingstädter Modellbahnclub wurde im Jahre 1968 Mit bescheidenen Mitteln und der Unterstützung durch den Nach mehreren personellen Veränderungen im Vorstand wurde der Wagenmeister und Modellbahnfreund Roland Knoll am 30. Januar 1975 als neuer Vorsitzender gewählt. Mit ihm verbindet sich ein besonderer Aufschwung des Clubs, vor allen hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Gemeinschaftsarbeit, wodurch eine höhere Qualitätsstufe erreicht werden konnte. Bereits zu dieser Zeit wurde durch die Einbeziehung von Schülern und Jugendlichen in die Gemeinschaftsarbeit immer an eine ständige Verjüngung des Clubs gedacht. Nach dem leider frühzeitigem Ableben des Freundes Roland Knoll übernahm schließlich der bei der SDAG Wismut beschäftigte Elektroniker Jürgen Krauthahn die Aufgaben als Vereinsvorsitzender ab dem 20. Mai 1990. Mit der politischen Wende in Deutschland und der damit verbundenen Auflösung des DMV mit seinen Bezirksvorständen gründeten die Seelingstädter Modellbahnfreunde einen eigenständigen Verein. Dieser wurde am 06. Juli 1992 durch das Kreisgericht Gera unter der Registriernummer 399 als Modellbahnclub Seelingstädt e.V. eingetragen und bestätigt. Gegenwärtig gehören dem Club 17 Mitglieder und als Gäste 2 Schüler an. Dank guter Unterstützung durch den Bahnhof Seelingstädt konnte der Verein bis 1996 Vereinsräume im damaligen Sozialgebäude des Anschlußbahnhofes Braunichswalde nutzen. Da mit dem Niedergang der Wismut-Anschlußbahn dieses Domizil verloren ging, machte sich der schwere Schritt des Ausbaus des früheren Güterbodens im Bahnhof Seelingstädt (im Bestand seit 1876) ausschließlich durch die Vereinsmitglieder und überwiegend mit eigenen Mitteln erforderlich. Dieses Gebäude wurde bis zur Auflösung der Dienststelle im Jahre 1991 als Dienstraum für Rangierleiter, Wagenmeister, Wagendienst und Zugabfertiger des Bahnhofes verwendet. Am 12. Oktober 1996 konnte im Beisein der Bürgermeisterin Frau Hilbert und von Ehepartnern der Mitglieder schließlich die feierliche Einweihung der neuen Vereinsräume vollzogen werden. Wenn auch bei der Größe der geschaffenen Räumlichkeiten Abstriche gemacht werden müssen, so kann jedoch das Vereinsleben ohne größere Störungen weitergehen. Besonders vorteilhaft erweist sich dabei, daß durch die Unterstützung der Stiftung „Bahnsozialwerk“ der DB AG das Gebäude mietfrei genutzt werden kann. Im Frühsommer 2002 wurde der ehemalige Konsum Seelingstädt von einem Vereinsmitglied käuflich erworben, welcher gegenwärtig zum Vereinsheim um- und ausgebaut wird. |
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Im Jahre 1975 erfolgte eine erste Ausstellung der Modelle und Anlagen in der Gaststätte „Grüner Baum“ in Ronneburg. Weitere Ausstellungen folgten von 1976 ab in regelmäßigen Abständen. Ein besonderer Höhepunkt auch im Vereinsleben war die 100-Jahrfeier der Eisenbahnstrecke Werdau - Mehltheuer und des Bahnhofes Seelingstädt im Jahre 1976. Vor der Wende existierte noch eine besondere Schülergruppe in enger Zusammenarbeit mit der damaligen Polytechnischen Oberschule Seelingstädt. Besondere Qualität weisen immer gemeinsame Ausstellungen in Gera zusammen mit den Geraer Modellbahnvereinen auf. Hier ist stets eine große Besucherresonanz vorhanden. Aber auch Ausstellungen in der Stadthalle „Pleißental“ in Werdau/Sa. stellen gewisse Höhepunkte im Vereinsleben dar. Neben der Vorbereitung und Durchführung von Ausstellungen gehört auch die Mitwirkung an verschiedenen Vorhaben der Gemeinde Seelingstädt zur Selbstverständlichkeit im Verein, so z.B. die Unterstützung bei Sommerfesten, Weihnachtsmärkten u. dgl. |
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Die Clubarbeiten finden regelmäßig jeweils am Montag Eine jährliche gemeinsame Veranstaltung mit den Ehepartnern, wie Weihnachtsfeiern, Schlachtfeste, Busfahrten usw., fördert das Vereinsleben und vor allem auch das Verständnis für die vielen Stunden, die eben von den Mitgliedern aufgebracht werden müssen. |
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